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Fundamente für die beiden Ballfangzäune

13.10.2917

In den vergangenen Tagen wurde auf dem Gelände des neuen Nebenplatzes viel Beton verarbeitet: Die als sechs Meter hohe Ballfangzäune geplanten Stabgitterzäune brauchen große und stabile Fundamente, die jetzt gegossen wurden.

Zugleich wurde damit begonnen, unmittelbar vor dem geplanten Zaun Randsteine und eine Reihe Pflastersteine zu setzen. Diese dienen einerseits als Begrenzung, andererseits als Rand für den Mähroboter, der auch den Nebenplatz mähen wird und etwas Abstand zum Zaun benötigt.

 

In der kommenden Woche werden bei hoffentlich gutem Herbstwetter die Vorbereitungen für Zaun und Randstreifen an der Platzlängsseite abgeschlossen werden. Zudem werden die beiden Lücken zum bisherigen, um den Sportplatz verlaufenden Zaun geschlossen. Dabei wird auch das drei Meter breite Tor in diesem Bereich noch so versetzt werden, dass man vom hinteren Parkplatz – Zufahrt über den Stichweg zum Dicken Stein – direkt auf den Nebenplatz gelangen kann.

Ist der umlaufende Randstreifen fertig, können die grobkörnigere Lavaschicht als Spielfeldunterbau und danach die Rasentragschicht aufgebracht werden. Diese Tragschicht ist die schon vom Hauptplatz bekannte Schicht, die überwiegend aus Sand und langen grünen Kunststofffäden besteht – sie macht den Hybridrasen aus.                                                  Foto: Marschall


Wasser im Griff – die Drainage und die Beregnungsanlage sind fertig

28.09.2017

Nachdem eine sehr ebene Oberfläche auf dem gesamten Nebenplatz hergerichtet worden war, erstellte die Baufirma die vom Architekten geplanten Leitungsgräben. In diese wurden Drainagerohre, Wasserleitungen sowie Stromkabel für die Steuerung der sechs vorgesehenen Versenkregner verlegt. Anschließend wurden die Gräben mit feinkörniger Lava verfüllt und die Oberfläche des gesamten Platzes erneut eingeebnet.

Da die Drainagerohre schon an die vorhandene Entwässerung des daneben liegenden Parkplatzes angeschlossen und die Verbindung der Wasserleitungen mit dem Bewässerungssystem des Hauptplatzes vorbereitet wurde, ist das Wassermanagement fertig: Starker Regen auf den Nebenplatz kann ab sofort schnell abfließen, andererseits kann der Platz mit wenigen noch erforderlichen Handgriffen schon beregnet werden.

Mit diesem – besonders wetterabhängigen – Unterbau des neuen Platzes sind die Voraussetzungen für die Folgearbeiten geschaffen.                                                                                               Foto: Marschall


Bau des zusätzlichen Spielfeldes für SSV Heimerzheim bereits begonnen

15.09.2017

Die Freude über den neuen, großen „Hauptplatz“ ist noch recht frisch. Parallel steigt zudem bereits die Vorfreude auf den weiteren, kleinen Nebenplatz.

Früher als ursprünglich verabredet, begann die Fa. Cordel am 12.09.2017 mit dem Bau des zusätzlichen Platzes. In einem ersten Schritt wurde das Gelände für das zukünftige Spielfeld eingeebnet. Ein lasergesteuerter, sogenannter Grader bzw. Erdhobel begradigte das nach Abfuhr des dort zuvor gelagerten Mutterbodens noch recht wellige Gelände, so dass das in seiner äußeren Dimension bereits erkennbare weitere Spielfeld noch deutlicher wurde. Zudem wurde der nordwestliche Rand dieses Bereiches bereits teilweise modelliert. Der an diesem Rand in Richtung Wohnbebauung vorgesehene zwei Meter hohe Lärmschutzwall soll sich an den nordwestlichen Lärmschutzwall des Hauptplatzes anschließen. Der neue Lärmschutzwall ergibt sich dabei allerdings im Wesentlichen schon aus dem natürlichen Anstieg des Geländes in diese Richtung.

Leider hat der starke Regen in den letzten Tagen eine mindestens zweitägige Unterbrechung erforderlich gemacht. Sofern es übers Wochenende wieder trockener wird, sollen die Arbeiten in der kommenden Woche fortgesetzt werden.                                                                                             Foto: Marschall


Jetzt geht es hinter dem Hauptplatz weiter – Ziel: Eröffnung Mitte 2018

08.09.2017

Der Hauptplatz ist grün und wird seit dem Wochenende eifrig genutzt – jetzt muss der Nebenplatz folgen. Wichtige Vorarbeiten wurden vom SSV Heimerzheim und der Gemeinde Swisttal bereits geleistet – so sind der Erdwall zwischen den beiden Plätzen und die großen Erdhügel mit Mutterboden abgefahren worden und der Vertrag mit dem Architekten über die Erstellung des Nebenplatzes wurde geschlossen. Pünktlich zur Platzeröffnung am 2. und 3. September 2017 hatten die Mitarbeiter des Bauhofs auch den Parkplatz hinter dem Sportplatz wieder für eine eingeschränkte Nutzung in Schuss gebracht.

Im Hintergrund liefen parallel die Vorbereitungen für die Bauplanung mit Architekt Clemens Esser aus Rheinbach. Nach den sehr guten Erfahrungen mit der Firma Cordel und dem Bauleiter Albert Tautges beim Bau des Hauptplatzes wurde das Unternehmen erneut um ein Angebot gebeten – und man wurde sich nach relativ kurzen Verhandlungen einig.

Mit großer Freude konnte daher überraschend am ersten Tag der Platzeinweihung die Unterzeichnung des Bauvertrags zwischen dem Verein und der Firma Cordel ankündigt und vor allen Gästen auch direkt unterzeichnet werden.

Damit soll der Bau des Nebenplatzes noch im September 2017 starten. Günstige Wetterverhältnisse vorausgesetzt, könnte noch in diesem Jahr der Platz eingesät werden, sodass im Mai/Juni 2018 ein zweiter strapazierfähiger und bespielbarer Hybridrasenplatz für den Trainingsbetrieb zur Verfügung steht.


Der Umbau des Hauptplatzes ist abgeschlossen

31.08.2017

Pünktlich vor der bevorstehenden Platzeinweihung erfolgten die letzten Maßnahmen: Zunächst wurden die zwei Spielerkabinen aufgestellt und am Boden verankert. Anschließend wurden noch die Eckfahnen montiert. Zusammen mit den kurz zuvor noch aufgestellten zwei Großfeldtoren und den vier Jugendtoren sind alle geplanten Voraussetzungen für einen optimalen Trainings- und Spielbetrieb sowie für die zweitägige Platzeinweihung geschaffen.

 

 

 

 

 


Der Platz für die zusätzliche Spielfläche ist gut erkennbar

31.08.2017

Die bisherige Hügellandschaft hinter dem Sportplatz ist nach Abtransport des dort gelagerten Mutterbodens einer relativ ebenen Fläche gewichen. Mit Unterstützung des beauftragten Architekten wurden während der Arbeiten vor Ort die exakten Grenzen des zukünftigen Nebenplatzes ermittelt und abgesteckt, sodass das zusätzliche Spielfeld in seiner Dimension schon erkennbar ist. Zu berücksichtigen war dabei auch der um das Spielfeld zu errichtende Stabgitterzaun sowie ein neu anzulegender Fußweg jenseits des Zaunes, der den bisherigen Trampelpfad in diesem Bereich ersetzen soll. Auch zukünftig finden somit Fahrradfahrer, Fußgänger oder Hundebesitzer hinter dem – dann erweiterten Sportplatz – einen angelegten Weg, der auf den Weg hinter dem Wohngebiet Kottengrover Maar führt. In Richtung dieses Wohngebietes wird auch noch ein begrünter Lärmschutzwall errichtet werden. Etliche Kubikmeter Mutterboden wurden hierfür zurückgehalten.

Im Zuge der Anlage des neuen Nebenplatzes soll auch der zweite Parkplatz für die Sportanlage durch die Gemeinde wieder hergerichtet und zugänglich gemacht werden. Der bei vielen fast vergessene Parkplatz, zu erreichen vom Höhenring über den Schotterweg Richtung „Dicker Stein“, war in den vergangenen Jahren von der Gemeinde abgesperrt und als Lagerplatz und Betriebsfläche genutzt worden. Zeitweise gab es hier auch einmal eine Skaterbahn.


Die dauerhaften Spielfeldlinien werden angebracht

18.08.2017

Rechtzeitig vor der Platzeinweihung werden als vorletzte Maßnahme die Spielfeldbegrenzungen einschließlich der Einsteckvorrichtungen für die Eckfahnen angebracht. Die weißen Spielfeldmarkierungen bestehen aus einer speziellen Folie, auf der mittig ein Streifen weißer Kunstrasen aufgebracht ist, der von zwei schmalen Streifen grünem Kunstrasen eingefasst ist. Die langen Folienbahnen werden mit einer Spezialmaschine wie ein umgedrehtes U in den Boden gedrückt, sodass der umgebende Rasen und der Erdboden die Markierungsstreifen fest und sicher am Platz halten. Moderne Lasermesseinrichtungen sorgen dafür, dass alle Spielfeldmarkierungen und Linien schnurgerade, rechtwinkelig und millimetergenau an der richtigen Stelle platziert sind.

Diese Form der Spielfeldmarkierung ist sehr dauerhaft und pflegearm – der alte Kreidewagen vom Ascheplatz hat damit ausgedient.


Der auf dem künftigen Nebenplatz gelagerte Mutterboden wird abgefahren

16.08.2017

Der beim Sportplatzbau Buschhoven/Morenhoven übrig gebliebene Mutterboden schien hinter dem bisherigen Sportplatz Heimerzheim lange Zeit gut aufbewahrt. Mit dem Beschluss des Gemeinderates zur Erneuerung des Heimerzheimer Sportplatzes inklusive Bau eines zweiten kleinen Hybridrasenfeldes war aber klar, dass der Mutterboden dort wieder entfernt werden muss.

Um dies möglichst kostengünstig zu bewerkstelligen, zogen sich die Verhandlungen der Gemeinde mit verschiedenen Transportunternehmen sehr in die Länge. Noch gerade rechtzeitig rollen jetzt aber viele, viele große Laster und schaffen damit die Voraussetzung, mit dem Neubau des kleinen Sportfeldes überhaupt beginnen zu können. Wenn alles klappt wie geplant, wird sich der Neubau relativ nahtlos anschließen.


Trotz Nieselregen nicht abzuhalten

13.08.2017

Der Rasen auf dem neuen Platz wächst beständig und macht bereits einen hervorragenden Eindruck. Zahlreiche Fußballer haben diesen in großer Vorfreude bereits besichtigt und begutachtet. Natürlich wachsen auf dem Platz – wie man es vom heimischen Rasen gewohnt ist – auch zahlreiche Unkräuter. Damit kann man leben, so lange diese nicht überhand nehmen und in weiten Bereichen den Rasen verdrängen.

Gerade bei einem jungen Sportrasen ist es daher wichtig, rechtzeitig einzuschreiten – insbesondere bevor zahlreiche Unkräuter Samen bilden und dann das Problem vervielfachen. Dies gilt es sowohl auf dem Spielfeld, als auch im Umfeld möglichst zu vermeiden. Für das „Umfeld“, also den übrigen Sportplatz ist zwar eigentlich die Gemeinde zuständig. Da der Verein allerdings zur Abwehr der Kaninchen vorübergehend einen kleine Elektrozaun um das Spielfeld errichten ließ, der das Jäten erschwert, hatte der Vorstand entschieden, selbst tätig zu werden.

Dem Aufruf des Vorstands waren trotz teilweise leichtem Regen einige Vereinsmitglieder gefolgt, so dass gemeinsam der komplette Rand um das Spielfeld weitgehend vom Unkraut befreit werden konnte.

Dabei waren: Bastian, Heinz, Helmut, Marion, Martin, Michael, Reinhart, Robert und Thomas.


Erdwall zwischen Hauptplatz und zukünftigem Nebenplatz abgefahren

15.07.2017

Ein kleiner Erdwall begrenzte bisher die ostwärtige, lange Seite des Sportplatzes. Im Bereich der nördlichen Hälfte dieses Walls soll sich zukünftig der neu anzulegende Nebenplatz anschließen. Daher muss dieser Teil des Walls abgebaut werden. Die ursprüngliche Bepflanzung war bereits Anfang des Jahres gerodet worden.

Im Anschluss an den Wall hat die Gemeinde seit längerem überschüssigen Mutterboden gelagert, der ebenfalls geräumt werden muss. Nachdem hierfür seit kurzem Mitte August als Termin feststeht, hat der Verein sozusagen im Vorlauf den in eigener Verantwortung wegzuräumenden Erdwall abfahren lassen. Da hierzu frühzeitig Angebote eingeholt worden und die Fa. Hans Hubert Schmitz & Sohn dem Verein preislich entgegen gekommen war, konnte die Abfuhr recht kurzfristig abgerufen und realisiert werden.

Sobald auch der Mutterboden abgefahren sein wird, kann der eigentliche Neubau des Nebenplatzes begonnen werden. Hierzu werden derzeit bereits Abstimmungen getroffen. Dabei ist es Ziel, den Neubau so zeitnah wie möglich anzuschließen.


Rasenplatz wird ab sofort durch Mähroboter gepflegt

07.07.2017

Es ist ja nicht nur einfacher, sondern auch wesentlich wirksamer, den Rasen unseres neuen Spielfeldes durch einen Mähroboter nahezu automatisch auf einer konstanten Höhe zu halten. Durch die kontinuierliche Rasenpflege fällt auch kein Rasenschnitt an, da die sehr kurzen abgeschnittenen Rasenhalmenden als Mulch auf dem Rasen liegen bleiben. Dieses Schnittgut ist gewollt, da es als natürliches Düngemittel zu einer Remineralisierung des Rasens beiträgt.

Um die gewollte Höhe des Rasens einhalten zu können, muss der Roboter (einschl. des zukünftigen kleineren Nebenplatzes) knapp 80 Stunden pro Woche mähen. Nach jeweils 3 Stunden „Arbeit“ muss der Roboter allerdings für die gleiche Zeit an die „Steckdose“. Daher wird der Mähroboter in allen Nächten (außer in den Nächten, in denen der Rasen bewässert wird) sowie darüber hinaus zeitweise auch tagsüber „unterwegs sein“.

Und nun noch eine große Bitte: Auch wenn der Mähroboter den einen oder anderen an ein Bobby-Car erinnern könnte, er eignet sich nicht als Transportfahrzeug. Dies würden u. a. die Räder nicht aushalten, der Roboter müsste anschließend mit Sicherheit repariert werden. Außer Aufwand und Ärger entstehen dadurch unnötige Kosten. Jeder so erzeugte Schaden würde dem Veranlasser in Rechnung gestellt.


Formale Voraussetzungen zum Bau des Nebenplatzes endlich erfüllt

18.06.2017

 

 

 

Im Gegensatz zum Hauptplatz – der „lediglich“ umgestaltet werden muss – waren für den Nebenplatz zusätzliche Voraussetzungen zu schaffen. Dies betrifft insbesondere das Baurecht. Das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren ist aufwändig und hat daher auch rund ein Jahr gedauert. Aber nachdem der Gemeinderat Anfang dieses Jahres das sogenannte Bebauungsplanänderungsverfahren mit dem gewünschten Ergebnis abschließen konnte, liegt nun auch die Baugenehmigung der zuständigen Behörde vor.

Als nächste Schritte liegen nun die Ausschreibung der auszuführenden Arbeiten, die Auswahl der Baufirma und der Abschluss eines Bauvertrages an.

 

 

 

 


Vorhandene Werbebanden in die Jahre gekommen

04.06.2017

Der SSV Heimerzheim ist allen Sponsoren sehr dankbar – ohne ihre zum Teil jahrelange Unterstützung kann auch unser Verein nicht auskommen und die durchweg günstigen Mitgliedschaften ermöglichen. Ein Teil dieser Sponsoren mietet hierzu Werbebanden auf dem Sportplatz. Diesen ist ihr Alter inzwischen überwiegend anzusehen, zumal einige mutwillig beschädigt wurden. Wenn am 02. und 03.09.2017 unser neuer Rasenplatz eingeweiht wird, sollen daher auch die alten Werbebanden im neuen Glanz erstrahlen und sich dann nicht von den neuen, hinzukommenden unterscheiden.

 

Die Vorstandsmitglieder Heinz, Helmut, Arno und noch einmal Heinz demontieren und reinigen derzeit alle Banden. Ein Großteil der Werbebanden muss neu bedruckt werden, wozu diese vorbereitet sowie hin und her transportiert werden müssen. Zum Schluss müssen alle Banden wieder neu montiert werden – zusammen mit einigen Werbebanden neu gewonnener Sponsoren.

 

 


Bis auf Weiteres wird der Rasen noch herkömmlich gemäht

02.06.2017

Zukünftig wird der Rasenplatz täglich durch einen Mähroboter befahren und das Gras damit auf einer relativ konstanten Länge gehalten. Bis es soweit ist, soll der Rasenplatz jedoch herkömmlich gemäht werden, um die noch jungen Halme besser anwachsen zu lassen. Dass nun erstmals gemäht wurde, zeigt allerdings, dass der Rasen langsam kräftiger wird.

Allerdings sind noch zahlreiche kleine kahle Stellen zu erkennen: Die offensichtlich zahlreich vorhandenen Kaninchen hatten schnell den neuen lockeren Boden in Beschlag genommen und täglich viele kleine Löcher gebuddelt. Diese mussten nicht nur immer wieder mühsam am nächsten Tag zugeschoben werden, sondern für den dabei zerstörten jungen Rasen musste auch neuer eingesät werden. Um diesem ungewollten Tun und den Schäden ein Ende zu setzen, wurde nunmehr um die Spielfläche ein niedriger Elektrozaun aufgestellt – was zu helfen scheint.


Der neue Rasenplatz aus der Luft gesehen

 

Foto: Greis


Zartes Grün auf dem Sportplatz - General-Anzeiger vom 06.05.2017

 

 

 

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Der neue Rasenplatz ist erkennbar

25.04.2017

Zunächst bewirkten nur die aus der Rasentragschicht herausragenden Kunststofffäden für einen grünen Eindruck. Doch inzwischen wird dieser zunehmend durch die ersten zarten Rasenhalme erzeugt.

Dreimal täglich läuft derzeit die Beregnungsanlage, um für die nötige Feuchtigkeit zu sorgen – und wenn das Wetter hoffentlich bald wieder frühlingshaft und wärmer wird, kann das frische Grün noch besser sprießen. Dann beginnt die sorgfältige Pflege mit regelmäßigem Mähen und Düngen – damit am 2. und 3. September 2017 der neue Hybridrasenplatz zünftig eingeweiht werden kann [mehr dazu hier]. Aber bis dahin braucht es noch etwas Geduld.


Gemeindeverwaltung pflegt und säubert den Heimerzheimer Sportplatz

21.04.2017

Zuletzt wirkte der Sportplatz – trotz des hergerichteten Spielfeldes – sehr ungepflegt. Wegen der Umbaumaßnahmen hatte die Gemeinde in den letzten Monaten keine Pflegemaßnahmen mehr durchgeführt, was insbesondere an dem während der warmen Frühlingstage sprießenden Unkraut besonders deutlich wurde. Einige ungebetene Gäste hinterließen zudem reichlich Müll. Beides hat die Gemeinde in den letzten Tagen beseitigt, so dass der gesamte Sportplatz nunmehr einen vorbildlichen Eindruck macht. Hierfür ein besonderer Dank an die entsprechenden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

 

 

 

Bleibt zu hoffen, dass sich alle Nutzer dafür stark machen, dieses neue Heimerzheimer „Schmuckkästchen“ in diesem Zustand zu erhalten – denn dann macht die sportliche Betätigung gleich noch einmal mehr Spaß.


Nach dem Hauptplatz kommt der Nebenplatz

20.04.2017

Kaum ist der Hauptplatz im Wesentlichen fertiggestellt, werden weitere Voraussetzungen zur Errichtung des Nebenplatzes geschaffen. Im Gegensatz zum Umbau des Hauptplatzes musste für den neu zu errichtenden, kleineren Sportplatz das gesetzliche Planungsrecht geschaffen werden. Dazu galt es, zunächst den Bebauungsplan für diesen Bereich entsprechend zu ändern. Das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren wurde innerhalb eines Jahres vergleichsweise sehr schnell abgearbeitet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse konnte der Architekt Clemens Esser nun die bisherigen Planungen als konkreten Bauantrag formulieren. Dieser wurde – vor dem im Hintergrund zu sehenden Gelände für den zukünftigen Nebenplatz – am 20.04.2017 durch den vertretungsberechtigten Vorstand abgezeichnet.

Als nächstes soll jetzt die Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung erstellt werden, um diese möglichst noch im Frühling durchführen zu können. Sofern der Bebauungsplan innerhalb der nächsten drei Monate genehmigt wird, könnte der Neubau des Nebenplatzes im Sommer erfolgen.


Der neue Hybridrasenplatz - Bonner Rundschau vom 11.04.2017

 

 

 

 

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Warten aufs Grünwerden

10.04.2017

Als vorerst letzte Maßnahmen wurde am 10.04.2017 der Rasen eingesät. Dieser wird in den nächsten Wochen programmgesteuert dreimal am Tag beregnet, bis er gekeimt ist und eine erste ausreichende Höhe erreicht hat. Ab sofort beginnt also das Warten, bis erst zart und dann immer deutlicher zu sehen sein wird, dass der SSV einen Rasenplatz erhält.

Im Anschluss beginnt die knapp dreimonatige Fertigstellungspflege – in dieser Zeit wird der Rasen herkömmlich gemäht werden – bis zur Übergabe des Platzes durch die Baufirma an den Verein. Kurz vorher werden noch die allerletzten Arbeiten ausgeführt, insbesondere wird für den zukünftigen Mähroboter die Induktionsschleife gelegt und die Ladestation gebaut sowie die dauerhaften Linien erstellt.

                                                                                                                          Fotos: Marschall/Greis


In Kürze kann eingesät werden

04.04.2017

Nachdem alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sind, kann die Rasentragschicht mit den untergemischten langen Kunststofffäden auf dem Platz verteilt werden. Ein Spezialfahrzeug schiebt dieses Spezialgemisch lasergesteuert so, dass das berechnete – zu den Seiten ganz leicht abfällige – Platzprofil fast schon millimetergenau entsteht. Nur um die 13 Versenkregner und die 8 gepflasterten Bereich herum sowie in den 4 Ecken muss noch mit Hand eingeebnet werden. 

                                                                                               Fotos: Marschall


NRW-Bank gewährt beantragtes Darlehen

03.04.2017

Endlich ist es soweit – nach ausgesprochen intensiver und langer Prüfung sowie wiederholten Abstimmungen zwischen der Sparkasse als Hausbank, der NRW-Bank als Förderinstitut im Rahmen des Sportstätten-Programms, der Gemeinde, die als Eigentümer des Sportplatzes den wesentlichen Teil des Umbaus finanziert und dem SSV, der den Umbau mitfinanziert und Bauherr ist. Nachdem die NRW-Bank den beantragten 100.000 €-Kredit vor kurzem endlich gebilligt hat, konnte der Vorstand des Vereins am 03.04.2017 den Kreditvertrag unterschreiben. Vorausschauenderweise hatte der Verein das Darlehen mit großem zeitlichen Vorlauf beantragt: Unter Einberechnung des informellen Abstimmungsprozesses zu Beginn vor rund einem Jahr! Aus Sicht des SSV ist dieser enorme Zeitbedarf und Abstimmungsumfang unverständlich. Gleichwohl überwiegt die Freude, dass das Geld gerade noch zeitgerecht verfügbar ist.

Einschließlich der durch die Gemeinde bereitgestellten Haushaltsmittel sowie den weiteren rund 26.000 € an Eigenmittel des Vereins, steht nunmehr der geplante Gesamtbetrag für die Finanzierung zur Verfügung.

Reinhart Marschall


Bereiche zum Abstellen der Tore und Spielerkabinen gepflastert

25.03.2017

 

 

Der zukünftige Rasen wird – außerhalb der Nutzungszeiten – relativ kontinuierlich durch einen Mähroboter kurz gehalten. Damit er hierbei nicht mit den Toren kollidiert, müssen diese zum Ende der Trainingszeit immer auf gepflasterten Bereichen außerhalb der Rasenfläche abgestellt werden – auf solchen stehen auch die Spielerkabinen. Diese Pflasterarbeiten wurden am 24. und 25. März durchgeführt.

 

Damit kann in der kommenden Woche die hierzu bereits fast vollständig, mit vielen LKW-Ladungen aus der Eifel angefahrene und in zwei langen Doppelreihen angehäufte, spezielle Rasentragschicht verteilt werden.                                                                                                                

 

                                                         Fotos: Marschall


Neue Bewässerungsanlage ist dicht

22.03.2017

Durch insgesamt 13 „ Versenkregner “ kann der zukünftige Rasenplatz bewässert werden. Für diese neuen, elektrisch gesteuerten Austrittsöffnungen wurde ein neues Rohrleitungssystem verlegt. Um zu überprüfen, ob dieses System keine ungewollten Lecks enthält, wurde die Bewässerungsanlage hochgefahren, ohne die  Versenkregner zu öffnen. Architekt und Bauleiter stellten hierbei zufrieden fest, dass kein Druckabfall festzustellen bzw. kein unbeabsichtigter Wasseraustritt zu verzeichnen  war.

 

 

 

 

                                                                                                           Foto: Marschall


Ruhe vor dem Sturm beim Umbau

17.03.2017

 

Entgegen der letzten Planung wurden diese Woche keine Pflasterarbeiten durchgeführt – diese sollen nunmehr nächste Woche vorgenommen werden. Auf der weitgehend ruhenden Baustelle wird allerdings das Material für die ca. 12 cm dicke „Rasentragschicht“ angefahren. Auf dem zweiten Bild sind deutlich die untergemischten Kunststofffäden zu erkennen, die sich bei der vom SSV Heimerzheim ausgewählten Hybridrasen-Version ausschließlich im Boden befinden. Die vielen Kunststofffäden werden den Graswurzeln viel Halt geben. Zusammen bewirken sie eine um rund 50 Prozent höhere Belastbarkeit des Rasenplatzes, dessen Kunststoffanteil im Untergrund von außen nicht zu erkennen ist.

 

Die weitere Planung sieht vor, dass nächste Woche auch kontinuierlich weiter die Rasentragschicht angefahren wird. Sie soll dann in der übernächsten Woche eingebaut werden. Als letzte Maßnahme könnte am Freitag, den 31. März, der Rasen eingesät werden. Damit läge die Umgestaltung exakt im Zeitplan.

                                                                                                                           Fotos: Marschall


Weiterer Schritt zum Umbau des Hauptplatzes

11.03.2017

Nachdem vor kurzem die neue Bewässerungsanlage fertiggestellt wurde, konnte diese Woche die „Drainschicht“ erstellt werden.

Sie leitet zukünftig unterhalb der abschließenden „Rasentragschicht“ überschüssiges Regenwasser schnell in die – vom bisherigen Platz übernommene – Drainage ab. Hierzu wurde auch ein leichtes Gefälle von rund 1 Prozent erstellt, das durchaus mit dem Auge erkennbar ist. Um genügend Platz für die ca. 12 cm dicke Rasentragschicht zu haben, wurde ein Teil des Materials vom bisherigen Aschenplatz hinter dem Sportplatz gelagert. Dieses Material wird für den späteren Nebenplatz benötigt.

Zeitgleich wurden durch den Verein die bisherigen Tore zum Abtransport durch die Gemeinde am Platzeingang zusammengestellt. Mit der Gemeinde wurde verabredet, dass die Jugendtore zunächst noch auf dem Sportplatz der Bundespolizei genutzt werden dürfen. Bekanntlich stellt die Bundespolizei in der Bauphase dankenswerterweise ihren Sportplatz für das Training unserer Fußballmannschaften zur Verfügung. Sobald der Sportplatz der Bundespolizei nicht mehr benötigt wird, können die Kleinfeldtore auf einem Bolzplatz der Gemeinde weitergenutzt werden.

                                                                                                                           Fotos: Marschall


Sachstand Umbau Hauptplatz im General-Anzeiger vom 03.03.2017

 

 

 

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Umbau des Hauptplatzes schreitet weiter voran

01.03.2017

Als Untergrund der noch aufzubringenden Rasentragschicht wird eine sogenannte Drainschicht benötigt. Diese wird häufig aus Lavamaterial verschiedener Körnung erstellt, also aus dem auf dem Platz vorhandenen Material. Bisher ist allerdings die Lava bzw. das Aschenmaterial geschichtet gewesen, also grobe Körner unten und die feinen an der Oberfläche. Die nunmehr notwendige Durchmischung wird mit einem Spezialfahrzeug gemacht, einem sogenannten Quirl. Diese Arbeiten werden diese Woche abgeschlossen.

Nächste Woche wird auf dem Platz nicht gearbeitet werden. Ab 13.03.2017 erfolgen die Pflasterarbeiten: Setzen von Randsteinen und pflastern der Bereiche, auf denen zukünftig die Tore nach jedem Training abgestellt werden müssen.

Leider gab es noch eine erschreckende Nachricht: Nachdem bereits am ersten Wochenende aus den von der Baufirma abgestellten Fahrzeugen der in den Tanks noch vorhandene Betriebsstoff (die Fahrzeuge werden immer erst morgens für den Bedarf eines Tages betankt) abgesaugt worden war, wurden am letzten Wochenende an einem Fahrzeug zwei Scheiben zerstört. Dieses sinnlose Vorgehen erhöht die Sorge, dass auch der Verein weiterhin mit mutwilligen Zerstörungen rechnen muss – zu Lasten seiner Sportler!

                                                                                                                           Fotos: Marschall


Neue Bewässerungsanlage fast fertiggestellt

20.02.2017

Die erforderlichen Leitungsgräben sind bereits alle gezogen. Nachdem auch die neuen Rohre – und Stromkabel – weitgehend verlegt wurden, werden die Gräben schon wieder verfüllt. Die Stromkabel dienen einerseits für die Steuerung der 13 Versenkregner, mit denen zukünftig – elektrisch und nicht mehr hydraulisch gesteuert – der Rasen gewässert werden wird. Weitere Stromkabel sind zum Anschluss der Ladestation für den Mähroboter sowie der zusätzlichen Flutlichtstrahler des noch zu errichtenden Nebenplatzes vorgesehen.

Bereits morgen werden diese Arbeiten abgeschlossen werden. Daran schließen sich die Erdarbeiten für den Rasenuntergrund unmittelbar an.

                                                                                                                           Fotos: Marschall


Erneuerung der Bewässerungsanlage

16.02.2017

Die Umgestaltung des Aschenplatzes zu einem Hybridrasenplatz beginnt mit der zukünftigen Bewässerungsanlage. Hierzu werden zu Beginn die Leitungsgräben gezogen, in die anschließend zusätzlich auch notwendige Stromkabel verlegt werden.

Im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen hatte sich herausgestellt, dass die Bewässerungsanlage des bisherigen Aschenplatzes altersbedingte Mängel aufweist. Deren Erneuerung war gemäß dem mit der Gemeinde geschlossenen Vertrages eigentlich nicht vorgesehen. Trotzdem hat der Verein sich entschieden, eine komplett neue, zeitgemäße Bewässerungsanlage bauen zu lassen. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass die alte Anlage in ein paar Jahren nicht mehr funktionsfähig ist – und dann müsste der neue Platz zur Erneuerung der Anlage wieder aufgerissen werden.

                                                                                                                          Fotos: Marschall


Startschuss für den Umbau des Hauptplatzes

14.02.2017

Manchmal geht es sogar schneller als geplant: Zweieinhalb Wochen vor dem vereinbarten Termin startet morgen der lang ersehnte Umbau unseres Aschenplatzes. Über den Fortschritt werden wir kontinuierlich – auch mit Bildern – berichten.

Diese sehr erfreuliche Maßnahme hat heute besondere Betriebsamkeit bei unserem Jugendleiter ausgelöst, da ad hoc alle Mannschaften informiert werden mussten und die Trainingsmöglichkeiten für diese neu geregelt werden müssen.

Reinhart Marschall


Erste Baumaßnahme für Nebenplatz

26.01.2017

Während im Gemeinderat für den zukünftigen Nebenplatz die Änderung des Bebauungsplans kurz bevorsteht und der Architekt in Abstimmung mit dem Verein den Bauantrag vorbereitet, wurde eine erste vorbereitende Maßnahme für den Nebenplatz schon abgeschlossen. Da sich der Nebenplatz unmittelbar an den Hauptplatz anschließen wird, muss der Bewuchs am Rande des Sportplatzes in diesem Bereich entfernt werden. Da solche Arbeiten bis Ende Februar und damit vor Beginn der Brutzeit der Vögel erfolgen müssen, wurde dies bereits jetzt erledigt – ein weiteres Zeichen, dass es auch mit dem Nebenplatz bald vorangehen wird.

Auch der SSV bedauert natürlich, wenn eine vorhandene Bepflanzung entfernt werden muss. Als Ausgleich für das jetzt gerodete Gehölz wird aber ein zweiter Hybridrasenplatz errichtet, mit der vergleichbaren biologischen Wirkung wie ein Naturrasen. Zudem erhält dieser einen Lärmschutzwall mit Bewuchs, der vom Umfang den entfernten ausgleichen wird.

Reinhart Marschall


Abschluss Vertrag mit Baufirma für die Errichtung des Hauptplatzes

Vertragsverhandlung 1. und 2. Vorsitzender mit leitendem Bauingenieur der Baufirma

25.01.2017

Es geht voran mit dem neuen Platz: Der Vorstand des SSV Heimerzheim hat letzte Woche den Vertrag mit der ausgewählten Baufirma für den Hauptplatz unterschrieben. Baubeginn soll am 6. März sein.

Im Spätherbst hatte unser Architekt, Herr Esser, das sogenannte Leistungsverzeichnis erstellt, das alle einzelnen Arbeitsschritte und Maßnahmen zur Errichtung des großen Hybridrasenplatzes enthält. Kurz vor Weihnachten gingen drei Angebote ein, die durch den Vorstand mit Unterstützung des Architekten anschließend ausgewertet wurden. Auf Grund der preislich recht unterschiedlichen Angebote wurde entschieden, mit der Fa. Cordel-Bau aus der Eifel Verhandlungen aufzunehmen. Hierfür sprach auch, dass Herr Esser mit diesem Bauunternehmen im letzten Jahr zwei vergleichbare Hybridrasenplätze erstellt hat – mit einem aus Sicht aller Beteiligten sehr zufriedenstellenden Ergebnis.

Und so zeigten auch unsere Verhandlungen, dass die Firma Cordel-Bau nicht nur mit rund 400 errichteten Sportplätzen über eine entsprechende, jahrzehntelange Erfahrung verfügt, sondern auch bereit und in der Lage ist, sich auf die Vorstellungen des Auftraggebers gut einzustellen. Es ist daher schnell gelungen, einen entsprechenden Bauvertrag abzuschließen, der die notwendigen Grundlagen festschreibt. Glücklicherweise wurde der Vorstand hierbei durch Ansgar Wiesemann aus Heimerzheim unterstützt, der eine Baumanagementfirma führt.

Mit dem Vertrag wurde natürlich auch Baubeginn und -ende festgelegt. So das Wetter nicht übermäßige Kapriolen schlägt, wird die Neugestaltung des Hauptplatzes am 06.03.2017 beginnen. Und bis zum 03.04.2017 soll dann idealerweise bereits eingesät sein. Danach müssen wir nur noch das Gras – mit viel Geduld – wachsen lassen, mähen, wachsen lassen, mähen, wachsen lassen, mähen, ... bis wir den Platz endlich nutzen können!

Reinhart Marschall                                                                                               Foto: Marschall


Pflasterarbeiten abgeschlossen

 09.12.2016

Nun ist auch optisch nicht mehr zu übersehen, dass die Neugestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes begonnen hat. In den letzten Wochen wurde zwischen Laufbahn und unserer dreistufigen Tribüne der vorhandene Asche-Streifen durch Pflastersteine ersetzt – lediglich das letzte Stück wurde im bisherigen Zustand belassen, da es den optimalen Untergrund bietet für eine Boule-Bahn, die dort zukünftig vorgesehen ist.

Im Zuge dieser Maßnahme wurden auch zwei der drei Fahnenmasten versetzt, die am bisherigen Standort kaum wahrgenommen und daher auch nicht genutzt wurden. Erfreulicherweise hat Familie Henning Jasper dem Verein auch gleich die passenden Vereinsfahnen gespendet, die hoffentlich noch für den 1. Spatenstich fertig werden, so dass sie dort eingeweiht werden können.

Hiervon unabhängig freut sich der Vorstand, dass eine weitere Maßnahme der Neugestaltung damit erfolgreich abgeschlossen werden konnte, mit welcher der ewige Staub und Dreck durch die rote Asche bereits ein wenig eingedämmt werden.

Der Verein bedankt sich noch einmal bei der RWE-Tochter innogy SE, die mit einer großzügigen Spende von 2.000 € die Pflasterarbeiten unterstützt hat.

Reinhart Marschall                                                                                       Bilder: Marschall

 

Aufstellen eines Fahnenmastens             Vorstand freut sich über das Ergebnis


Pflasterarbeiten begonnen

03.11.2016

Gemäß Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde sollen die Laufbahn und die leichtathletischen Bereiche des Heimerzheimer Sportstadiums einen Kunststoffüberzug (z.B. Tartan) erhalten, was hoffentlich mit dem nächsten Doppelhaushalt der Gemeinde vorgesehen wird. Die in Verantwortung des SSV liegende Sanierung des Hauptplatzes sieht vor, dass zusätzlich der Asche-Streifen zwischen Laufbahn und Tribüne gepflastert wird. Damit würde die markante rote und inzwischen ungeliebte Asche nahezu vollständig aus der Sportanlage verschwinden und alle Nutzer können zukünftig die Spielfläche betreten, ohne über einen Aschenbereich laufen zu müssen. Zugleich würde zukünftig u. a. auch keine Asche mehr in das Vereinsheim getragen werden.

Die angesprochene Pflasterung läuft unter dem Stichwort Eigenbeteiligung Verein. Sie wird unabhängig von den Umgestaltungsmaßnahmen des Hauptplatzes durch den Verein mit Unterstützung der Fa. Blanke&Schwarze durchgeführt.

Mit den nun begonnenen Arbeiten wird für jeden im wahrsten Sinn des Wortes sichtbar, dass der Sportplatz tatsächlich saniert wird.

Reinhart Marschall                                                                                                    Foto: Marschall


Detailplanung Hauptplatz abgestimmt

Projektplanung Atelier Esser

25.10.2016

Der Vorstand hat die detaillierte Planung des beauftragten Architekten nach wiederholten Abstimmungen gebilligt. Damit liegt nun die Grundlage vor, um das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung zu erstellen. Dieses soll bis spätestens Mitte Dezember an kompetente Baufirmen verschickt werden, so dass die Auswahl des zu beauftragenden Unternehmens Anfang nächstens Jahres entschieden werden kann.

Reinhart Marschall


Abschluss Vertrag mit Architekt für die Neugestaltung Sportplatz

Vertragsunterzeichnung durch vertretungsberechtigten Vorstand und Architekt

27.09.2016

Weiterer Meilenstein geschafft 

Nach einem viel zu langen „Anlauf“ zur Umgestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes mit wiederholten kaum nachzuvollziehenden Verzögerungen, schreitet diese nun planmäßig Schritt für Schritt voran. Gut zwei Monate nachdem mit der Gemeinde der grundlegende Vertrag über die Finanzierung und Nutzung des umzubauenden Tennenplatzes geschlossen wurde, unterschrieb der vertretungsberechtige Vorstand am heutigen Tag mit dem Landschaftsarchitekt Clemens Esser den zugehörigen „Ingenieurvertrag".

Umbaubeginn im Frühjahr 2017

Auf Basis der mit einem Vorvertrag bereits ermittelten Grundlagen und erstellten Vorplanung, wurden mit diesem Vertrag nunmehr die weiteren „Leistungsphasen 3 bis 9“ beauftragt. Dazu werden als nächstes „eine Entwurfs-, eine Genehmigungs- und eine Ausführungsplanung“ erstellt. Daran schließen sich die Leistungsphasen „Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe“ an, um dem Verein den geeignetsten bzw. kostengünstigsten Bauunternehmer vorzuschlagen und – auf Grundlage eines detaillierten Leistungskataloges – die Auftragsvergabe des Vereins an diesen zu unterstützen. Dies alles sollte bis etwa Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein, so dass – geeignetes Wetter vorausgesetzt – der Umbau idealtypisch im März 2017 beginnt. Dafür gelten dann die beiden letzten Leistungsphasen des Ingenieurvertrags, die „Objektüberwachung und -betreuung einschließlich Abnahme und Gesamtdokumentation“.

Für Detailplanung keine Überraschungen zu erwarten

Angesichts dieses konkreten weiteren Ablaufs war die Vorfreude bei den Vorstandsmitgliedern nach Vertragsschluss sehr groß. Und auch Architekt Esser freute sich, die im Grunde bereits zwei Jahre alte Vorplanung endlich weiter ausgestalten zu können. Da zwischenzeitlich auch bereits die Höhenvermessung erfolgte, das notwendige Bodengutachten erstellt und der Handlungsbedarf für die vorhandenen alten Be- sowie Entwässerungsanlagen festgestellt wurde, können die nächsten Planungsschritte – da keine Überraschungen zu erwarten sind – schnell erfolgen.

Positive Reaktionen

Der jetzt immer mehr Gestalt annehmende Umbau überzeugt inzwischen auch die (fast) letzten Zweifler, die immer noch eine abermalige Verzögerung oder ein völliges Scheitern des Umbaus befürchteten. Und auch der inzwischen wieder zarte Zuwachs an Jugendspielern und Übungsleitern zeigt, dass die verbleibende „Zeit auf Asche“ als hinnehmbar bewertet wird. Zusammen ergibt sich daraus für den gesamten Verein das erhoffte Aufbruchssignal für eine bessere Zukunft.

1. Spatenstich für die Umgestaltung

Als nächster, öffentlichkeitswirksamer Meilenstein ist am 10. Dezember 2016 der 1. Spatenstich geplant. Unter dem Motto „Letztes Pflichtspiel des SSV auf ungeliebter Asche – die Zukunft ist ,grün’ “ wird anlässlich des letzten Staffelspiels unserer D-Jugend in der Hinrunde mit der Bürgermeisterin, dem Ortsvorsteher, unserem Architekten, den Sponsoren und natürlich insbesondere mit den Vereinsmitgliedern, Familienangehörigen und Freunden der bevorstehende Umbau gefeiert (weitere Informationen werden in Kürze auf der Homepage zur Verfügung gestellt).

Reinhart Marschall                                                                                           Foto: Marschall


Artikel General-Anzeiger vom 03.09.2016

Stand der Bebauungsplanänderung des zukünftigen Nebenplatzes


Artikel General-Anzeiger vom 01.09.2016

Situation des SSV Heimerzheim: Grün ist die Hoffnung


Darlehen NRW-Bank für die Neugestaltung Sportplatz beantragt

15.07.2016

Eigentlich sollte der Antrag bereits letzte Woche gestellt werden. Doch dann stellte sich heraus, dass sich die Konditionen zwischenzeitlich – für den Verein positiv – geändert hatten. Und so mussten die Antragsunterlagen neu erstellt werden und ein neuer Termin für die Unterschriftsleistung verabredet werden. Doch inzwischen ist es „vollbracht“ und der Antrag für das benötigte Darlehen auf dem Weg zur NRW-Bank. Dort erfolgen nun die vorgeschriebenen Prüfungen. Wegen der vorherigen intensiven Abstimmung des Antrages über die den SSV in dieser Angelegenheit betreuende Sparkasse Köln ist aber fest davon auszugehen, dass der Kreditantrag bewilligt wird. Insoweit wurde ein weiterer Schritt zur Neugestaltung des Sportplatzes erfolgreich bewältigt, die nunmehr auch finanziell geregelt ist.

 Reinhart Marschall


Abschluss Vertrag mit der Gemeinde für die Neugestaltung Sportplatz

Vertragsunterzeichnung durch Bürgermeisterin sowie 1. und 2. Vorsitzenden

05.07.2016

Endlich ist es soweit

Am heutigen Tag wurde ein weiteres wichtiges Ziel  auf dem Weg zur Neugestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes erreicht.

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und Filibert Bong von der Gemeindeverwaltung einerseits sowie der vertretungsberechtigte Vorstand des SSV Heimerzheim 1925 e.V. andererseits mit Reinhart Marschall (1. Vorsitzender), Heinz Schucht (2. Vorsitzender) und Andreas Engels (Kassierer) unterzeichneten den Vertrag zwischen der Gemeinde und dem SSV Heimerzheim zur Neugestaltung des Heimerzheimer Sportplatzes. Diese regelt die gemeinsame Finanzierung und Nutzung des Sportplatzes nach seiner Sanierung. Da die im Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde von 2011/2012 als dringlich vorgesehene Sanierung der Gesamtsportanlage wegen fehlender Haushaltsmittel bisher nicht möglich war, soll nunmehr unter Verantwortung des SSV Heimerzheim als Bauherr zunächst das Spielfeld saniert werden.

In Heimerzheim verbleibt die Notwendigkeit, die Aschebahn und übrigen leichtathletischen Bereiche in Verantwortung der Gemeinde möglichst bald ebenfalls zu sanieren. Die Bürgermeisterin will sich dafür einsetzen, dies mit dem nächsten Doppelhaushalt zu erreichen.

Da der SSV Heimerzheim inzwischen in Umfeld als letzter Fußballverein auf einem Ascheplatz spielt, haben zahlreiche Mitglieder den Verein verlassen und nutzen die attraktiveren Spielbedingungen bei einem der benachbarten Vereine. Dies betrifft vor allem die 1. Mannschaft und ältere Jugendliche, da sie eher eigenständig das Training auch in einem Nachbarort nutzen können. Somit kann der SSV Heimerzheim in der kommenden Saison erstmalig in der Vereinsgeschichte keine der älteren Jugendmannschaften mehr aufstellen, da die verbliebene Anzahl an Spielern in den jeweiligen Jahrgängen nicht mehr für eine Mannschaftsgestellung ausreicht. Damit mussten sich auch diese Spieler zumindest für die nächste Saison einem anderen Verein anschließen.

Diesen Teufelskreis will der Verein mit den neuen Plätzen ab nächstem Jahr endlich durchbrechen. Daher ist es so wichtig, dass spätestens mit dem heutigen Schritt eindeutig klargestellt wird, die Neugestaltung des Sportplatzes hat unumkehrbar begonnen: mit dem vertraglich gesicherten Finanzbeitrag der Gemeinde auf der einen und der eingegangenen Verpflichtung des Vereins zur Errichtung der Hybridrasen-Plätze auf der anderen Seite.

Zu gern hätte der SSV Heimerzheim den Hauptplatz noch dieses Jahr umgestaltet. Aus den bereits kommunizierten Gründen (siehe weiter unten) hat sich der SSV aber schweren Herzens entschlossen, den Kern der Sanierung auf den Beginn des nächsten Jahres zu verschieben. Gleichwohl bleibt es bei der vorgesehenen Platzeröffnung gegen Ende der kommenden Spielsaison; die Pflasterarbeiten und alle vorbereitenden Maßnahme sollen noch in diesem Jahr vorgenommen werden. Die wesentlichen nächsten Schritte werden bereits parallel geplant (s.extra Darstellung). So soll z.B. der erste Spatenstich zusammen mit der Frau Bürgermeisterin erfolgen. Vorgesehen ist hierbei – trotz der dann schon kalten Jahreszeit – ein kleines Fußballturnier der Heimerzheimer Vereine, als quasi letzte Spiele in Heimerzheim auf Asche.

Für den Hauptplatz besteht bereits Baurecht und die vorbereitenden Untersuchungen über den Zustand der vorhandenen Be- und Entwässerung wurde vor kurzem durchgeführt. Die für den Nebenplatz notwendige Änderung des Bebauungsplans durchläuft derzeit das gesetzlich vorgesehene Verfahren. Auch für diesen Platz wurden die notwendigen Untersuchungen wie insbesondere Bodengutachten, Lärmschutzgutachten, Umweltverträglichkeitsgutachten bereits durchgeführt oder beauftragt. Die bisher vorliegenden Ergebnissen sprechen dafür, dass der Nebenplatz wie der Hauptplatz prinzipiell wie bisher vom Atelier Esser aus Rheinbach geplant errichtet werden können (siehe extra Bild).

Reinhart Marschall                                                                       Foto: Gemeindeverwaltung Swisttal


Aktualisierte Zeitplanung für die Neugestaltung Sportplatz

05.06.2016

Am 22.05.2016 wurde in einer außerordentlichen Sitzung des Vorstands und der Fußballtrainer über die beiden zeitlichen Alternativen zur Sanierung des Hauptplatzes entschieden. Wegen der noch vorab erforderlichen Aktivitäten (u. a. fehlt von der Gemeinde noch der Entwurf für die durch die Bürgermeisterin und den Vorstand zu unterzeichnende Vereinbarung) können die notwendigen Arbeiten frühestens Ende August beginnen und damit der Rasen frühestens Ende September eingesät werden. Daher wird der Rasen – wie bekannt – dieses Jahr nicht mehr bespielbar. Bei dem üblicherweise zu erwartenden Wetterverlauf benötigt er im neuen Jahr noch eine etwa 6- bis 8-wöchige Wachstumsphase, um ausreichend zu verwurzeln. Es ist deshalb nicht vertretbar, ihn vor etwa Ende Mai 2017 zu bespielen. Vor diesem Hintergrund wurde einvernehmlich beschlossen,

• den Ascheplatz in der 1. Hälfte der Saison 2016/2017 noch für Training
und Punktespiele zu nutzen;

• die Sanierung so früh in 2017 zu beginnen, dass der Rasen mit Beginn der möglichen Wachstumsphase eingesät und somit gegenüber der alternativen Lösung nur unwesentlich später – ungefähr Anfang Juni 2017 – bespielbar wird;

• den Hauptplatz z.B. mit einem „Fronleichnam-Turnier“ im Zeitraum 15.-18.06.2017 zu eröffnen;

• sowohl den Abschluss der Vereinbarung mit der Gemeinde/Bürgermeisterin als auch den Abschluss des Vertrages mit dem Architekten groß herauszustellen, um allen zu verdeutlichen, dass die Sanierung unumkehrbar begonnen hat;

• im Dezember 2016 mit letzten Freundschaftsspielen („Dorfmannschaften“) und kleinem Fest den ersten Spatenstich öffentlichkeitswirksam vorzunehmen;

• für die gesamte Saison 2016/2017 und für jede Fußballmannschaft eine mit den jeweiligen Trainern abgestimmte Ausweichlösung für Training und Punktespiele festzulegen.

Diese Entscheidung ist dem Verein nicht leicht gefallen, da es eigentlich das Ziel war, den Platz noch dieses Jahr „optisch“ fertigzustellen. Da aber bei einem früheren Beginnkein wirklicher Zeitgewinn bis zur Nutzbarkeit des Platzes erreicht würde,

• und für eine relativ lange Zeit die Gefahr bestünde, dass die noch nicht ausreichend belastbare Rasenfläche durch eine unzulässige Nutzung teilweise zerstört wird,

• sprechen organisatorische, planerische und finanzielle Gründe für die gewählte Lösung.

Damit die Neugestaltung gleichwohl möglichst bald auch optisch wahrzunehmen ist, möchte der Verein die in Eigenregie geplanten Pflasterarbeiten zwischen den Zuschauerstufen und der Laufbahnbegrenzung noch dieses Jahr durchführen.


Reinhart Marschall


Artikel General-Anzeiger vom 05.04.2016

Entscheidung über Anträge zum Sonderprogramm – Sanierung Sportplatz in Eigenverantwortung Gemeinde und SSV

20.03.2016

Um das attraktive Städtebau-Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen hat sich fast jede zweite Kommune in NRW beworben. Insoweit ist es sehr bedauerlich, aber nicht völlig überraschend, dass die beantragte Sanierung unseres Sportplatzes nicht berücksichtigt wurde (immerhin wird der Um- und Ausbau des Jugendtreffs Heimerzheim mit knapp 176.000 € gefördert).

Ab sofort gilt somit Plan bzw. Alternative B, also unsere ursprünglich geplante Hybridrasen-Lösung. Wie bereits berichtet, hat es ja vor kurzem ein Gespräch mit der Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung gegeben, wo auch diese Alternative weiter aus geplant wurde.

Diese sieht folgende Eckwerte vor:

• Bis Ende 03/2016 für Nebenplatz Einholen Abschätzung Lärmgutachten bei dem zu beauftragenden Planungsbüro u. Abschätzung Umweltverträglichkeitsgutachten bei der Unteren Landschaftsbehörde der Kreisverwaltung

• 07.04.2016 Planungs- u. Verkehrsausschuss (Änderungsbeschluss und Beschluss zur vorgezogenen Beteiligung)

• Vorbereiten Vereinbarung Gemeinde–SSV, Darlehen SSV–NRW-Bank und Bauvertrag SSV–Baufirma

• 26.04.2016 Rat (Änderungsbeschluss)

• 30.04.2016 Veröffentlichung im Amtsblatt (vorgezogene Beteiligung Nebenplatz)

• 09.05.-08.06.2016 Vorgezogene Beteiligung Nebenplatz

• 16.06.2016 (nötigenfalls Verschiebung auf 23.06.2016) Planungs- und Verkehrsausschuss (Beratung; Beschluss Erarbeitung Rechtsplan Nebenplatz)

• Bei positiver Einschätzung weiterer Verlauf: Vertragsschluss SSV mit Baufirma möglich; anschl. Planung Baufirma, Preisermittlung Baufirma, Erstellung Hauptplatz

• 05.07.2016 Rat

• 01.09.2016 Planungs- und Verkehrsausschuss (Beratung; Beschluss einmonatige Offenlage Nebenplatz)

• 17.09.2016 Veröffentlichung im Amtsblatt (einmonatige Offenlage Nebenplatz)

• 26.09.-25.10.2016 Einmonatige Offenlage Nebenplatz

• Sofern positive Einschätzung weiterer Verlauf erst zu diesem Zeitpunkt: Vertragsschluss SSV mit Baufirma; anschl. Planung Baufirma, Preisermittlung Baufirma, Erstellung Hauptplatz

• 17.11.2016 Planungs- und Verkehrsausschuss (Beratung; Empfehlung Satzungsbeschluss Nebenplatz)

• 14.12.2016 Rat (Satzungsbeschluss Nebenplatz)

• Anschl. Vertragsschluss SSV mit Baufirma; anschl. Planung und Preisermittlung Baufirma Nebenplatz

• Anschl. Rodung und Verlagerung Mutterboden Nebenplatz

• Erstellung Nebenplatz

Problematisch ist im Grunde nur, dass für den Nebenplatz das notwendige Baurecht geschaffen werden muss. Die gesetzlichen Auflagen bedingen hierfür einen längeren zeitlichen Ablauf, der insbesondere die zweimalige öffentliche Beteiligung vorsieht.

Gleichwohl können wir hoffen, noch im Sommer, spätestens jedoch im Herbst mit der Sanierung des Hauptplatzes beginnen zu können, denn für diesen besteht Planungssicherheit.

Alle Vereinsmitglieder werden darüber hinaus bereits jetzt gebeten, bei der oben noch nicht aufgeführten „Muskel-Hypothek" zu helfen. Neben dem finanziellen Beitrag des Vereins, der die Aufnahme eines entsprechenden Darlehens erfordert, müssen weitere rund 25.000 € als Arbeitsleistung beigesteuert werden. Neben Aufräumarbeiten sind hierzu vor allem Pflasterarbeiten zu leisten. Hierzu wird noch ein gesonderter Aufruf erfolgen – aber bereits jetzt kann gesagt werden, dass sich dabei jeder einbringen kann. Denn es werden – neben einigen starken Männern – viele Hände z.B. zum Anreichen der einzelnen Steine benötigt. Da dies auch bei den anderen Swisttaler Vereinen geklappt hat, geht der Vorstand auch für unseren Verein von einer ausreichenden Unterstützung aus.

Rein vorsorglich weise ich noch darauf hin, dass das Beantragen des Baurechts für den Nebenplatz wie immer in solchen Fällen ein – wenn auch derzeit eher gering einzustufendes – Restrisiko beinhaltet. Sobald sich im weiteren Verlauf ein unüberwindbares Hindernis abzeichnen sollte, wird auf Alternative C umgeschwenkt. Hierüber herrscht mit der Bürgermeisterin Einverständnis. Konkret heißt das, dass unser jetziger Platz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt wird – bei Kunstrasen reicht uns wegen der höheren Belastbarkeit gegenüber dem Hybridrasen ein Spielfeld. Allerdings muss dann die nach Sportstättenkonzept vorgesehene Sanierung des übrigen Sportplatzes möglichst zeitnah und damit bereits mit im neuen Haushalt ab 2018 zusätzlich einzustellenden Finanzmitteln erfolgen – ein naturgemäß ebenfalls ambitioniertes Vorgehen.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es natürlich auch ohne die erhofften Fördermittel weitergeht mit dem klar abgestimmten Ziel: Wir wollen noch dieses Jahr unser neues Spielfeld endlich bestaunen können!

Reinhart Marschall
Koordinator „Neugestaltung Sportplatz"
SSV Heimerzheim1925 e.V.


Vorbereitende Planungen für eine verzugsarme Sanierung des Sportplatzes

08.03.2016

Vor wenigen Tagen fand zwischen Vertretern des SSV und der Bürgermeisterin plus Vertretern der Gemeindeverwaltung ein weiteres Gespräch statt. Nachdem vor kurzem der Antrag zur Teilhabe am NRW-Förderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ auf den Weg gebracht worden war, soll nunmehr die Zeit bis zur Juryentscheidung über den Antrag für vorbereitende Planungen genutzt werden.

Zu Beginn des Gesprächs wurde einvernehmlich abgestimmt, welche Alternativen verfolgt werden, sollte der Förderantrag Swisttals nicht berücksichtigt werden. Natürlich hoffen alle Beteiligten, dass dieser Fall nicht eintritt. Gleichwohl wurde vereinbart, anderenfalls sofort auf die ursprüngliche Sanierungsempfehlung des SSV „einzuschwenken“.

Anschließend wurde sowohl eine detaillierte Zeitplanung für die Kunstrasen-Lösung mit Fördermitteln – einschl. Gesamtsanierung des Sportplatzes – als auch für die Hybridrasen-Lösung ohne Fördermittel aufgestellt.

Im ersten Fall soll die Neugestaltung überwiegend in der Sommerpause erfolgen, was naturgemäß eine optimale Taktung der politisch und organisatorisch zuvor notwendigen Maßnahmen erfordert; dazu gehören u. a. die erforderlichen Bauplanungen, die Ausschreibung sowie die mehrfache Behandlung in verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderats. Idealerweise könnte dann die neue Spielsaison bereits auf Kunstrasen erfolgen und die im neuen Schuljahr vorgesehene erste Sportprofilklasse der Sekundarschule könnte von Beginn an einen komplett sanierten Sportplatz nutzen.

Im zweiten Fall bedarf es noch einer wesentlich größeren Anzahl notwendiger Einzelmaßnahmen, da dann für den zusätzlichen Nebenplatz das erforderliche Baurecht geschaffen werden muss. Die hierfür vorgeschriebenen gesetzlichen Einzelschritte – insbesondere muss der Öffentlichkeit in zwei Runden die Gelegenheit gegeben werden, die Planungen einzusehen und eventuell Bedenken oder Gegenvorstellungen zu äußern – werden mindestens bis Ende des Jahres dauern. Glücklicherweise kann der Hauptplatz – für den ein gültiger Bebauungsplan vorliegt – vorab realisiert werden. Da bei der Hybridrasen-Lösung der Verein als Bauherr auftritt, brauchen wir zwar nicht ausschreiben, müssen aber u. a. mit der Gemeinde eine Nutzungsvereinbarung schließen und das erforderliche Darlehen beantragen. Im Ergebnis könnte die Erstellung des Hauptplatzes ebenfalls in der Sommerpause beginnen, wobei zusätzlich etwa drei Monate benötigt werden, bis der neu anzulegende Rasen erstmals bespielbar wäre. Auch in diesem Fall sollten aber bei gutem Verlauf noch dieses Jahr Training und Spiele auf dem neuen Hybridrasenfeld erfolgen.

Um diese komplexe Planung zeitgerecht umsetzen zu können, wurden weitere Einzelmaßnahmen besprochen, die bereits in den nächsten Wochen weiter verfolgt werden.

Reinhart Marschall
Koordinator „Neugestaltung Sportplatz“
SSV Heimerzheim1925 e.V.


Antrag zur Teilnahme am Förderprogramm

17.02.2016

In der gestrigen Sitzung des Haupt-, Beschwerde- und Finanzausschusses der Gemeinde Swisttal wurde einstimmig beschlossen, einen Antrag im Rahmen des neu aufgelegten NRW-Programms „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ zu stellen. Ziel des Antrags ist die vollständige Sanierung des Sportplatzes mit einem Kunstrasen sowie einer Kunststoffbeschichtung für die Laufbahn und die übrigen leichtathletischen Bereiche.

Rund 50 Mitglieder – darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche aus unseren Mannschaften – verfolgten gespannt die Ausschusssitzung, die meisten im Vereinstrikot. Sie brachten damit in beeindruckender Weise zum Ausdruck, dass der Verein in diesem Jahr endlich die Sanierung des Heimerzheimer Sportplatzes erleben möchte. In diesem Sinne äußerten sich dann auch die Ratsmitglieder aus den im Swisttaler Gemeinderat vertretenen Parteien.

Deutlich wurde aber auch, dass dieser Beschluss nur ein Schritt auf dem Weg zum erhofften Ziel sein kann. Natürlich gilt es nun, alle Daumen zu drücken, dass der Antrag von der Jury des NRW-Förderprogramms ausgewählt wird. Auch dann müssen noch zahlreiche Maßnahmen bis zum angestrebten Baubeginn geplant, abgesprochen und geregelt werden. Dies gilt natürlich umso mehr, sollte der Antrag keinen Erfolg haben.

Der Vorstand des Vereins wird daher bereits nächste Woche – zunächst mit der Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung sowie gleich anschließend mit einzelnen Ratsmitgliedern – die nächsten Gespräche führen, um die Folgeschritte bereits zu planen bzw. soweit wie möglich vorzubereiten.

Für heute sagen wir ausdrücklich Dank, an die Verwaltung mit der Bürgermeisterin an der Spitze für die schnelle und kompetente Formulierung des Förderantrags und an die Ratsmitglieder für die einstimmige Unterstützung des Antrags.

Reinhart Marschall
Koordinator „Neugestaltung Sportplatz“
SSV Heimerzheim1925 e.V


Neue Entwicklung

11.02.2016

Die Situation des Heimerzheimer Sportplatzes ärgert den SSV Heimerzheim und alle anderen Nutzer jeden Tag ein bisschen mehr. Gemäß Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde Swisttal von 2011/2012 sollte der gesamte Platz in Heimerzheim alsbald grundsaniert werden, d.h. er sollte ein Kunstrasenfeld sowie eine Kunststofflaufbahn und leichtathletische Bereiche mit einer Kunststoffbeschichtung erhalten.

Viele hofften spätestens für das Jahr 2015 auf Besserung, was leider nicht eintrat. Der SSV hat sich auch zeitgerecht um eine alternative Lösung bemüht und hierzu die Anlage von eineinhalb „Hybridrasenfelder“ vorgeschlagen (Da Hybridrasen – vereinfacht gesagt: Naturrasen auf einer Kunststoff-verstärkten Bodenschicht – nicht  so belastbar wie Kunstrasen ist, wird bei der vorgesehenen Anzahl an Nutzern das zusätzlich geplante halbe Spielfeld benötigt.). Diese Lösung wäre aus sportlicher Sicht äußerst attraktiv und gegenüber Kunstrasen auch für zusätzliche Sportarten nutzbar. Für den SSV wären die Hybridrasenfelder wegen der kostenaufwändigeren Pflege allerdings langfristig teurer als ein Kunstrasen, für die Gemeinde langfristig deutlich günstiger, da ein Kunstrasenfeld alle 12-15 Jahre erneuert werden muss.

Inzwischen sind die laut Sportstättenbedarfsplan vorgesehenen Spielflächen in Odendorf und Buschhoven/Morenhoven errichtet worden, während Heimerzheim noch immer auf den Startschuss zur Sanierung wartet. Im aktuellen Haushaltsplan der Gemeinde sind erfreulicherweise die Mittel für einen Kunstrasenplatz in Heimerzheim weiterhin eingestellt – allerdings nur diese und damit nicht die Mittel für die restliche Sanierung des Sportplatzes. Das ist insoweit sehr problematisch, da sich ein Kunstrasen überhaupt nicht mit einer Aschenbahn verträgt – der Kunstrasen würde viel zu stark verschmutzen und bereits in wenigen Jahren verschleißen. Demgegenüber könnten bei den vorgeschlagenen eineinhalb Hybridrasenfeldern – deren Herstellungskosten zusammen sogar geringer als bei einer Kunstrasenfläche wären – die Aschenlaufbahn und die leichtathletischen Aschenbereiche bis zu einer späteren Sanierung weiter genutzt werden. Auch ein Grund für den Alternativvorschlag des SSV Heimerzheim.

Obwohl auch in unserer Gemeinde naturgemäß viele Dinge zu regeln sind, muss unser Sportplatz endlich saniert werden. Angesichts inzwischen attraktiver Alternativen im Umfeld droht unserem Verein ansonsten ein weiterer Mitgliederschwund und stellt sich im schlimmsten Fall Ende dieses Jahres sogar die Existenzfrage.

Der SSV Heimerzheim braucht nicht nur eine Perspektive (die liegt ja mit dem Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde vor), sondern die Mitglieder müssen noch dieses Jahr reale Verbesserungen sehen, anfassen, nutzen können!

Leider haben die rein sachlichen Gründe bisher nicht ausreichend Wirkung gezeigt. Aus diesem Grund hat der Vorstand des SSV seit Ende letzten Jahres den Druck auf die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat deutlich erhöht. Nach mehreren Gesprächen insbesondere mit der neuen Bürgermeisterin und verschiedenen Ratsmitgliedern konnten entscheidende Rahmenbedingungen abgestimmt werden:

·      Ein Kunstrasen ist nur bei zeitnaher Sanierung aller übrigen Aschenbereiche des Sportplatzes mit einem Kunststoff Belag vertretbar.

·      Der anteilige Bedarf der Grundschule, der Sekundarschule und des SSV am zukünftigen Sportplatz wurde detailliert ermittelt, der Bedarf der übrigen Nutzer abgeschätzt.

·      Falls es zu einer Kunstrasen-Lösung kommt, würde sich der SSV an der Sanierung finanziell im gleichen Umfang wie die Vereine in Odendorf, Buschhoven und Morenhoven an ihren Plätzen beteiligen: 200.000 €-Darlehen plus 25.000 € in Form von Arbeitsleistungen. Sollte die vom Verein angestrebten Hybridrasen-Lösung realisiert werden, würde sich der SSV mit einem 100.000 €-Darlehen plus 25.000 € in Form von Arbeitsleistungen beteiligen, was – wegen der dann durch den Verein zu bezahlenden deutlich höheren monatlichen Pflegekosten – insgesamt zu einer höheren monatlichen Belastung als bei den anderen Vereinen führen würde.

·      Der SSV Heimerzheim empfiehlt weiterhin die Hybridrasen-Lösung, ist aber auch mit einem Kunstrasen gemäß Sportstättenbedarfsplan sehr einverstanden.

·      Ein Erfolg versprechendes weiteres Vorgehen wurde vereinbart.

 

Völlig überraschend hat sich vor kurzem eine weitere Alternative ergeben: Das im Dezember 2015 neu aufgelegte NRW-Programm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ zählt ausdrücklich auch investive Aufgaben für Sportstätten auf. Allerdings muss sich die Gemeinde für diese Mittel in einem Auswahlverfahren bewerben, so dass eine Nichtberücksichtigung einkalkuliert werden muss. Trotz der begrenzten Chancen befürwortet auch der SSV Heimerzheim uneingeschränkt, sich um die Mittel aus dem NRW-Programm zu bewerben und hat seinen Beitrag für den Antrag bereits erarbeitet. Bei negativem Ausgang gehen zwar bis zu zwei weitere Monate für eine zielgerichtete Realisierung in 2016 verloren. Im positiven Fall bekommt der Verein bzw. die gesamte Gemeinde aber einen vollständig sanierten Sportplatz, der natürlich u. a. auch ganz andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Verein und Sekundarschule bietet. Dabei ist es aus Sicht SSV und auch Sekundarschule nachrangig, ob ein Kunststoffrasen-Feld oder eineinhalb Hybridrasen-Felder realisiert werden. Priorität muss haben, was die größtmögliche Chance im Programmauswahlverfahren verspricht.

Fazit:

·      Der SSV Heimerzheim, der seinerzeit als erster Verein eine Sanierung angestoßen hatte und ursprünglich – auch vor dem Hintergrund der Mitnutzung von Grund- und vor allem Sekundarschule – frühzeitig saniert werden sollte, steht bereits am Ende der Kette und wartet – als größter Ortsteil – weiterhin auf die konkrete Sanierung.

·      Nach mehreren Austritten Jugendlicher in den letzten Monaten scheint die Existenz des Vereins in naher Zukunft gefährdet.

·      Der SSV hat seine Meinung nicht geändert, sondern reagiert lediglich auf die geänderte Lage. Priorität hat aus Sicht SSV unverändert eine Sanierung in 2016 – in welcher Form auch immer!

·      Der Vorstand ist der Bürgermeisterin dankbar, dass sie in der geänderten Lage mit dem SSV frühzeitig eine Abstimmung gesucht hat und ist sich ihrer weiteren Unterstützung sicher.

·      Der SSV ist sich mit der Bürgermeisterin einig, eine bestmöglich begründete Bewerbung auf den Weg zu bringen und parallel weiter eine Sanierung in eigener Verantwortung vorzubereiten.

Der Förderantrag der Gemeinde für die Sanierung des Sportplatzes Heimerzheim aus dem Förderprogramm „Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ wird am Dienstag, den 16.02.2016, im Haupt-. Finanz- und Beschwerdeausschuss der Gemeinde (Beginn 17:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses in Swisttal-Ludendorf) unter TOP 5 im öffentlichen Teil beraten. Der Vorstand des SSV würde sich über eine breite Beteiligung sehr freuen. Denn es gilt – wo immer möglich – die Notwendigkeit zu verdeutlichen, dass der Sportplatz des SSV Heimerzheim noch im Jahr 2016 endlich saniert wird.

Der Vorstand ist fest überzeugt, dass der Verein – bei breiter Unterstützung – gute Chancen hat, dies zu erreichen und wird sich hierfür mit Nachdruck weiter einsetzen!

 

Reinhart Marschall
Koordinator „Neugestaltung Sportplatz“
SSV Heimerzheim1925 e.V.


Beitrag SSV zum Förderantrag Gemeinde

11.02.2016

Der SSV Heimerzheim 1925 e.V. ist der bedeutendste Sportverein in der großen Flächengemeinde Swisttal. Er nutzt vor allem den gemeindeeigenen Sportplatz im größten Ortsteil. Der SSV Heimerzheim verfügt über ein eigenes Vereinsheim auf dem Sportplatz, der unmittelbar neben der Dreifachturnhalle der Gemeinde liegt, die insbesondere von der ebenfalls angrenzenden Sekundarschule genutzt wird. Zusätzlich ist in diesem Bereich noch eine kleine Turnhalle angegliedert, in der u.a. die Grundschule des Ortsteils ihren Schulsport betreibt. Dem SSV Heimerzheim stehen damit die Umkleidekabinen und die Duschbereiche der Sporthallen zur Verfügung; für alle Indoor-Aktivitäten kann der Verein anteilig die beiden Sporthallen nutzen. Dies geschieht mit den Abteilungen Badminton, Gymnastik, Herzsport und Rückenschule sowie mit den Fußball-Mannschaften in den kalten Wochen des Winters, an denen der Sportplatz nicht bespielbar ist. Die Abteilung Aquajogging kann auf das zur Sekundarschule gehörende Lehrschwimmbecken zugreifen.

Der Sportplatz in Heimerzheim, der über eine Kampfbahn Typ C verfügt, ist aufgrund seines nicht mehr zeitgemäßen und inzwischen sanierungsbedürftigen Tennenbelags sowohl auf der Laufbahn und den beiden Halbkreissegmenten als auch dem Spielfeld für nahezu alle gewünschten Sportarten entweder gar nicht oder nur bedingt geeignet. Folge ist ein Ausweichen auf die Sporthallen. Deren Kapazitätsgrenzen sind längst erreicht, so dass insbesondere in den Winterzeiten die Nutzungszeiten für alle Bereiche eingeschränkt werden müssen. Aber selbst in den Sommermonaten reichen die Hallenkapazitäten nicht aus, da die beiden Schulen den Sportplatz in seinem jetzigen Zustand kaum nutzen können und daher weit überwiegend auf die Sporthallen ausweichen müssen.

Diese Situation wird sich bei der ab nächstem Jahr geplanten Einrichtung von Sportklassen im Rahmen des neuen Sportprofils der Sekundarschule verschärfen, da sie sich in Zusammenarbeit mit dem Tannenbusch-Gymnasium in Bonn zu einer Eliteschule Sport entwickeln soll (einzigartig im weiten Umfeld). Hierzu wäre z.B. zusätzlich Frühsport (Athletik-Training) anzubieten, aber auch neue Sportarten wie Hockey, Feldhandball und Triathlon bis hin zu eigenen Meisterschaften sind bereits ins Auge gefasst.

Die Spielflächen des Sportplatzes werden zudem offiziell durch den SV Rot-Weiß Dünstekoven (angrenzender Ort der Gemeinde) als Ausweichplatz genutzt, da der dortige Fußballplatz mit einer Naturrasenfläche zeitweise nicht bespielbar ist.

Der Sanierungsstau des Sportstadions Heimerzheim ist sehr hoch, da die Anlage mehr als 30 Jahre alt ist. Die „dynamische Tragschicht“ und die „Deckschicht“ befinden sich nicht mehr in einem ordnungsgemäßen Zustand und die Tennendecke entspricht nicht mehr der DIN. Bei Trockenheit staubt der Platz extrem und Niederschlag kann nicht mehr schnell genug abfließen. Eine Bestandsaufnahme durch die Gemeinde zur Erstellung des Sportstättenbedarfsplans kam schon 2011 zu dem Ergebnis, dass eine Nutzung durch die Schulen kaum noch zu empfehlen sei. Im Sportstättenbedarfsplan der Gemeinde Swisttal von Januar 2012 wurde daher die baldige Sanierung des gesamten Sportstadions geplant. Während die gleichfalls geplanten Sanierungsmaßnahmen an den beiden anderen Schwerpunktbereichen der Flächengemeinde inzwischen verwirklicht wurden, konnte für das Sportstadion Heimerzheim nur die Erneuerung der Spielfläche im Jahr 2016 in den aktuellen Haushaltsplan aufgenommen werden, da dieser einem Haushaltssicherungskonzept unterliegt.

Für den SSV Heimerzheim führen die fehlende Attraktivität des Sportplatzes sowie die permanenten Einschränkungen bei nahezu allen sportlichen Aktivitäten zu Mitgliederabwanderungen. Dieser Trend hat sich mit neu entstanden attraktiven Sportplätzen im Umfeld weiter verstärkt. Gleichfalls ist festzustellen, dass frühere Mitglieder sich abmelden, ohne zu einem anderen Sportverein im Umfeld  zu wechseln, da die Entfernungen zu den attraktiven Alternativen für eine regelmäßige Nutzung den Betroffenen zu groß erscheinen. Zuletzt musste Anfang des Jahres die C-Jugend-Mannschaft (Spielergemeinschaft mit zwei weiteren Fußballvereinen) vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet werden, da nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung standen. Das Gewinnen neuer Mitglieder gestaltet sich vor diesem Hintergrund ebenfalls sehr schwierig. Die mittel- und langfristigen Folgen für die kindliche Entwicklung, bei Erwachsenen und für das Gemeinwohl insgesamt, wenn mangels attraktiver Angebote Sport nicht oder nicht mehr betrieben wird, sind hinlänglich bekannt.

Demgegenüber böte eine Kunstrasensportanlage vielfältige neue Möglichkeiten bis hin zum bedeutender werdenden Senioren-Sport, der insbesondere bei Familiennachzug auch Flüchtlinge betreffen kann. Dabei könnte die Kunstrasenfläche von Senioren vornehmlich in den Vormittagsstunden, wenn diese Anlage nicht von Fußball-Mannschaften belegt ist, zum Laufen oder für Gymnastik genutzt werden. Der Kunstrasen, der aufgrund seiner Kunstfaser und der weichen Verfüllung einlädt, darauf Platz zu nehmen, wird beispielsweise vielfach für die Bodengymnastik verwendet. Der weiche Kunstrasenbelag ist ebenfalls für langsames Laufen, Walken oder auch kleine Ballspiele hervorragend geeignet, die mit oder ohne Anleitung von Senioren auf Kunstrasenplätzen durchgeführt werden können.

In vielen Städten und Gemeinden sind daher in den letzten Jahren eine Reihe von Fußballplätzen – vorher zumeist mit einem Tennenbelag ausgestattet – auf einen neuen Kunstrasenbelag umgerüstet worden. Ein vollständig saniertes Sportstadion Heimerzheim böte zudem auch den Einstieg in die Förderung des Leistungs-und Hochleistungssports. Der SSV Heimerzheim bietet bereits heute Kindern und Jugendlichen zur schulischen und beruflichen Belastung einen körperlichen Ausgleich durch Bewegungs- und Spielangebote. In der in ersten Ansätzen besprochenen zukünftigen Zusammenarbeit des Vereins mit der neuen Eliteschule Sport ergäben sich sehr viele und auch neue gemeinsame Möglichkeiten. Die im Ganztagsschulbetrieb vorgesehenen Sport-Arbeitsgemeinschaften werden regelmäßig in Zusammenarbeit mit Sportvereinen durchgeführt. Dabei gewecktes Interesse von Jugendlichen führt erfahrungsgemäß in dem einen oder anderen Fall zu einer Mitgliedschaft im Verein und damit zu der gewünschten dauerhaften sportlichen Betätigung – bis hin zur Bildung einer neuen Sportabteilung im Verein (z.B. wird im Umfeld kein Feldhockey angeboten).

Der SSV Heimerzheim hat bereits langjährige Erfahrung mit der Integration von Flüchtlingen. In den 90er Jahren haben sich in Heimerzheim überproportional viele Aussiedler aus der früheren Sowjetunion angesiedelt, zunächst sogenannte Russlanddeutsche, anschließend viele Einzelpersonen oder Familien aus unterschiedlichen Sowjetrepubliken mit sehr begrenztem Deutschlandbezug und regelmäßig ohne Deutschkenntnisse. Einige von diesen sind seit vielen Jahren Mitglied im Verein, einzelne inzwischen selbst als Trainer oder Übungsleiter tätig.

In der aktuellen Flüchtlingskrise wurde Heimerzheim – als größtem Ortsteil – naturgemäß die größte Anzahl an Flüchtlingen zugewiesen. Wie in anderen Gemeinden hat sich auch in Heimerzheim schnell ein Arbeitskreis Flüchtlinge gebildet, der sich langfristig um die Integration dieser Menschen kümmern wird. Ein eindeutiger Schwerpunkt liegt bereits jetzt bei sportlichen Aktivitäten. Aber auch über das Vereinsleben selbst soll die Integration erfolgen, wie im Rahmen der bei der Sportplatzerneuerung durch den Verein zu leistenden Eigenarbeiten (u.a. Säuberungs-, Rodungs- und Pflasterarbeiten).

Bereits jetzt wurden die ersten Flüchtlinge in der 1. Mannschaft sowie in der B-Jugend-Mannschaft (Alter 14‑16 Jahre) integriert; die ersten Spielerpässe wurden beantragt. Dies betrifft aktuell ausnahmslos die besonders bedeutende Einbeziehung alleinstehender Jugendlicher sowie den kritischen Anteil alleinstehender junger Männer. Die bisherigen Erfahrungen bestätigen die in früheren Jahren gesammelten, weit überwiegend positiven Erkenntnisse; nennenswerte Schwierigkeiten sind in dem für Flüchtlinge offenen und unterstützenden Umfeld bisher überhaupt nicht aufgetreten.

In der Grundschule von Heimerzheim wurden erste Flüchtlingskinder einzelnen Klassen zugeordnet. Diese nehmen natürlich auch am Schulsport teil. Gleiches gilt für die zwei neu gebildeten „Flüchtlingsklassen“ der Sekundarschule. Die Sekundarschule versteht Integration als einen langfristigen und kontinuierlichen Prozess, der über permanente Verständigung und aktives Miteinander im Sport immer wieder neu definiert wird. Durch intensive Kooperation mit dem SSV Heimerzheim ergeben sich bei einem sanierten Sportplatz zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten für eine erfolgreiche Integration. Durch die neue Platzanlage wäre auch eine Einteilung in Kleingruppen möglich, die eine intensive individuelle Förderung ermöglicht, da bei den Flüchtlinge neben den sportlichen Aspekten intensive Kommunikations- und Dialogmöglichkeiten von hoher Bedeutung sind. Bei derart geförderten Kindern ist davon auszugehen, dass sie in der Folge zudem die Angebote des SSV Heimerzheim verstärkt nutzen wollen.

Auch der SSV lebt vom großen Engagement seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter. Diese sind äußerst motiviert, ihre Arbeit in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, in dem sie Flüchtlingskinder und auch Kinder aus schwierigen Verhältnissen – die ebenfalls nicht weniger werden – betreuen. Der Verein hofft, dieses Engagement – auf Basis eines sanierten Sportstadions – noch weiter ausbauen zu können. Dabei steht der Fußball für die Flüchtlinge naturgemäß als besonders niedrigschwelliges Angebot im Vordergrund, da zumindest begrenzte Fußballfähigkeiten bei sehr vielen Flüchtlingen gegeben sind und sich das Training auch bei fehlenden Deutschkenntnissen bewerkstelligen lässt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen werden über den Trainings- und Spielbetrieb auch die Eltern einbezogen, die so zusätzliche Kontaktmöglichkeiten zu Ortsansässigen gewinnen können, was die Integration ebenfalls fördert.

Zudem sind zusätzliche Spieler aktuell eine notwendige Voraussetzung, um in allen Altersstufen weiterhin bzw. teilweise wieder Jugendfußball-Mannschaften anbieten zu können. Insoweit würden heimische Kinder gleichfalls profitieren, die heute mangels Angebot abgewiesen werden müssen.

 

Reinhart Marschall
Koordinator „Neugestaltung Sportplatz“
SSV Heimerzheim1925 e.V.


 

Artikel GeneralAnzeiger vom 21.04.2015

Hybridrasen ersetzt den Tennenbelag:
SSV-Vorsitzender Heinz Schucht freut sich auf den Umbau des Heimerzheimer Sportplatzes.
Foto: Hans-Peter Fuss

Hybridrasen statt Tennenbelag

Von Hans-Peter Fuss

SWISTTAL-HEIMERZHEIM.  Auch mit seinen 71 Jahren ist Heinz Schucht noch topfit. Der Vorsitzende des Spiel- und Sportvereins (SSV) Heimerzheim trainiert die Bambini-Mannschaft und gibt den jungen Kickern lautstark Anweisungen.

Er hofft sehr, dass er dies bald auf Hybridrasen und nicht auf dem zurzeit staubigen Tennenbelag tun kann. Denn der SSV möchte abweichend vom ursprünglichen Sportstättenkonzept, das den Bau eines Kunstrasenplatzes vorsah, einen Hybridrasenplatz und einen kleinen Trainingsplatz auf dem Lagergelände in Richtung Kottenforst bauen. Die Planung ist fertig, am morgigen Mittwoch befasst sich der Bau- und Vergabeausschuss des Swisttaler Gemeinderates ab 17.30 Uhr im Rathaus mit dem Antrag des SSV.
Die Verwaltung stellt den Politikern zwei Beschlussvorschläge zur Diskussion: dem Antrag des SSV zu folgen oder aber beim Ratsbeschluss vom Februar 2012 zu bleiben und einen Kunstrasenplatz zu bauen.
Der Hybridrasen ist ein Naturrasen, dessen Wurzeln in einem Kunststoffgeflecht Halt finden. Wie Schucht erläutert, sei der Hybridrasen um 50 Prozent stärker belastbar und verfüge daher auch über eine wesentlich längere Lebensdauer als Kunstrasenplätze, deren Beläge nach etwa 13 bis 15 Jahren erneuert werden müssten. Schucht hofft, dass die Politiker dem Antrag des SSV zustimmen. Im Vorfeld hätten sich die Vertreter aller Fraktionen jedenfalls positiv geäußert.
Der Vorsitzende sagt, die beiden neuen Plätze seien sehr wichtig für die Zukunft des Vereins. Denn immerhin spielten 110 Kinder und Jugendliche in sieben Mannschaften. Ziel sei es auch, im nächsten Sommer wieder eine Seniorenmannschaft für den Spielbetrieb zu melden. Der Bau eines Kunstrasenplatzes hätte 550.000 Euro gekostet.
Zur Finanzierung hätte der SSV einen Kredit über 200.000 Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren aufnehmen müssen. "Das hätten wir nicht gemacht", sagt Schucht. Die Hybridlösung kostet nur 441.000 Euro (250.000 Euro großer Platz, 191.000 Euro Nebenplatz), für den Verein bleibt ein Finanzierungsanteil von 109.000 Euro. Eine Summe, die der SSV laut Schucht stemmen kann.
Für das Rheinbacher Landschaftsarchitektur-Atelier Esser, das das Konzept für den SSV entworfen hat, ergibt sich für den Verein und die Gemeinde Swisttal eine Win-Win-Situation: Der SSV muss einen deutlich geringeren Kredit aufnehmen, und die Gemeinde spart sich in 15 Jahren den Kauf eines neuen Kunstrasenbelags. Das Büro Esser zählt weitere Vorteile der Hybridlösung auf: geringe Verletzungsgefahr, Produktion von Sauerstoff, Verbesserung des Kleinklimas, Bindung von Kohlendioxid, Schwefeldioxid und Sauerstoff.
In den Kosten sind der Einbau des Hybridrasens mit dauerhafter Linierung, die Anpassung der Bewässerung sowie die Installierung von Ballfangzäunen und neuen Toren enthalten. Dies sei auch für den 60 mal 40 Meter großen Nebenplatz vorgesehen. Die Leichtathletik- und Schulsportanlage soll komplett erhalten bleiben. Geplant sind auch zwei neue Spielerkabinen sowie die Anlage eines Bouleplatzes.
Schucht hofft nun, die Zustimmung des Bauausschusses vorausgesetzt, dass noch vor dem Sommer mit dem Umbau begonnen werden kann. Mit Eigenleistungen wie etwa Pflasterarbeiten will sich der Verein beteiligen.


Termine


28.10.2017, 11:00 Uhr
1. internes Boule-Turnier
(Anmelden ab 10:30 Uhr)

30.10.2017, 19:00 Uhr
Vorstandssitzung

18.11.2017, 12:00-13:15 Uhr
1. Trainingsspiel Mädchenmannschaft

22.11.2017, 19:00 Uhr
Vorstandssitzung

13.12.2017, 20:00 Uhr
Erweiterte Vorstandssitzung mit Abteilungsleitern

 


Dauerthemen

 

  Platzpatenschaft   

  • Aufruf zur Platzpatenschaft
    (= einmalige Spende) [mehr]
  • Patenschaft Hauptplatz [mehr]
  • Patenschaft Nebenplatz [mehr]
  • Liste aller Platzpaten [mehr]

 

  Schiedsrichterfrage der Woche  

Für "Mitglieder mit Pfiff": Am 09.10.2017 wurde die Frage Nr. 24 und die Antwort auf die Frage Nr. 23 online gestellt [mehr]

 


Rasenplätze

 

  Hauptplatz:  

Zur Zeit für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben.
[weitere Regelungen siehe hier]

  Nebenplatz:  

(folgt zu einem späteren Zeitpunkt)

 


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